Ein Tischler, der Erziehungswissenschaften studieren will

Die Zulassung zum Universitätsstudium kann für eine Person ohne Abitur nur erteilt werden, wenn sie eine berufliche Ausbildung mit qualifiziertem Ergebnis abgeschlossen und danach eine mindestens zweijährige berufliche oder vergleichbare Tätigkeit ausgeübt hat. Dabei muss ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen der absolvierten Berufsausbildung und dem gewählten Studiengang bestehen.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines ausgebildetenTischlers abgewiesen, der an der Universität Trier Erziehungswissenschaften studieren wollte. Der Vater zweier Kinder befindet sich Vollzeit in Erziehungszeit und begründete sein Begehren damit, dass seine in der Erziehungszeit erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten Berücksichtigung finden müssten; sie stellten den erforderlichen inhaltlichen Zusammenhang zum gewählten Studiengang her ...

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