Die Bodenunebenheiten auf dem Fußweg

Ein Straßenbenutzer hat die Straße grundsätzlich so hinzunehmen, wie sie sich ihm darbietet. Ein sorgfältiger Fußgänger muss auf Gehwegen mit Bodenunebenheiten von bis zu 2,5 cm rechnen.

Mit dieser Begründung hat das Landgericht Coburg in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Fußgängers abgewiesen, der auf einem Fußweg gestürzt war und von der Stadt Schmerzensgeld und Schadensersatz verlangt hat. Bei seinem Sturz im Herbst 2012 erlitt der Kläger Aufschürfungen an Knie und Ellenbogen und hatte ein Hämatom am Knie. Der Kläger hielt die beklagte Stadt für den Sturz verantwortlich, da die Waschbetonplatten auf dem Fußweg Niveauunterschiede von bis zu 5 cm aufweisen würden. Deshalb wollte er 1.500,00 Euro Schmerzensgeld und 150,00 Euro Schadensersatz. Die beklagte Stadt verteidigte sich damit, dass die vom Kläger behaupteten Unebenheiten nicht vorlägen ...

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