Mein Adoptivvater ist berühmt und ich finde das doof

Für den Presserechtler ist Günther Jauch so etwas wie die bürgerliche Version der Caroline von Monaco: Zahlreiche Urteile hat der Showmaster uns schon beschert, aus denen wir für unsere Verfahren Weisheiten schöpfen können.

Jüngst trat nun seine Adoptivtochter vor Gericht aus seinem Schatten heraus, um durchzusetzen, dass sie weiterhin in seinem Schatten verbleiben kann. Dieser Versuch ist misslungen, wie der Bundesgerichtshof gerade entschieden hat (Urteil vom 05.11.2013, Az. VI ZR 304/12).

Gegenstand des Verfahrens war eine Veröffentlichung in der Zeitschrift „Viel Spaß“, in welcher über die Ehe von Herrn Jauch berichtet wurde. Dort hieß es, dass die Ehefrau „sich im heimischen Potsdam um die vier Kinder, die beiden leiblichen Töchter Svenja (21) und Kristin (18) sowie die adoptierten Mädchen Katja (14) und Mascha (10) kümmere“. Das letztgenannte Mädchen begehrte nun gegen die Verlegerin der Zeitschrift Unterlassung in Bezug auf die Aussage, sie sei ein Kind von Günther Jauch.

Nachdem die Klägerin die beiden Vorinstanzen gewonnen hatte, entschied jetzt der BGH, dass der entsprechende Unterlassungsanspruch nicht besteht ...

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