LG Freiburg: Arbeitgeber haftet für Werbung eines Mitarbeiters auf Facebook

Das Landgericht Freiburg hat in seinem Urteil vom 04.11.2013, Az.: 12 O 83/13, entschieden, dass ein Autohaus für Wettbewerbsverstöße eines Mitarbeiters auf dessen persönlichen Facebook-Seite haftet, auch wenn seitens des Arbeitgebers keine Kenntnis über die Handlung des Mitarbeiters bestand.

In dem zugrundeliegenden Fall hatte der Mitarbeiter des Autohauses auf seiner Facebook-Seite mit einem entsprechenden Foto sein Fahrzeug seines Arbeitgebers wie folgt geworben:

„Hallo zusammen, „Einmaliges Glück“, so heißt unsere neue Aktion bei …-Auto. Ab dem 02.07. erhaltet Ihr auf ausgewählte Neuwagen 18 % Nachlass (auf UPE)!!! Sowie auf Tageszulassungen 24 % Nachlass (auf UPE)!!! Angeboten werden Up, Polo, Golf, Golf Cabrio, Tiguan, Touran, Sharan, CC und Toureg (also für jeden etwas dabei).“ - See more at: http://www.rechtzweinull.de/archives/1192-gefaehrliche-mitarbeiterwerbung-bei-xing-facebook-co-lg-freiburg-verurteil-unternehmen-wegen-facebook-post-des-mitarbeiters.html#sthash.BrRhCU63.dpuf.“

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. war hiergegen vorgegangen. Das LG Freiburg ging in seinem Urteil von einer Haftung des Autohauses für die Werbung seines Mitarbeiters aus ...

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