Führerschein mit 17

Als Modellversuch in Niedersachsen gestartet, ist das begleitete Fahren, d. h. der (BF 17) seit 01.01.2011 bundesweit Dauerrecht. Studien haben ergeben, dass Teilnehmer am BF 17 ein deutlich geringeres Unfall- und Deliktrisiko haben. Fragen und Unsicherheiten treten jedoch immer wieder auf, da das Projekt noch recht neu ist.

Bereits 6 Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahres kann sich der Jugendliche in einer Fahrschule zur Fahrausbildung für die Klasse B oder BE anmelden und einen entsprechenden Antrag bei der örtlich zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Die praktische Führerscheinprüfung kann frühestens 1 Monat vor dem 17. Geburtstag abgelegt werden. Nach bestandener Prüfung wird eine Prüfbescheinigung an Stelle des Scheckkartenführerscheins ausgehändigt. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres muss der Fahranfänger in Begleitung fahren. Dann muss er innerhalb von 3 Monaten den Scheckkartenführerschein beantragen. Innerhalb dieser 3 Monate darf er bereits ohne Begleitung fahren. Wird der Scheckkartenführerschein innerhalb dieser 3 Monate nicht beantragt, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, es droht aber ein Verwarnungsgeld in Höhe von € 10.

Ein Verwarnungsgeld in gleicher Höhe wird verhängt, wenn während der Zeit des begleiteten Fahrens die Prüfbescheinigung nicht mitgeführt wird.

Gemäß § 48 a Abs. 3 Fahrerlaubnisverordnung gilt die Prüfbescheinigung für BF 17 als Nachweis der Fahrberechtigung im Inland und damit ausdrücklich nicht im Ausland ...

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