Ent- statt Versorgung dementer Mutter {österreichische Variante des kleinen medizinischen Grenzverkehrs}

Wenn Sie die Geschichte lesen, werden diejenigen mit diabolisch-rabenschwarzem Humor unter Ihnen sich wünschen, sie hätten den Gesichtsausdruck des Arztes sehen und erleben können. (Geben Sie es ruhig zu….)

Natürlich ist das Beispiel nicht – wie der Titel irreführen könnte und politisch korrekt natüüüüürlich üüüüberhaupt nicht irreführen will) verallgemeinerungsfähig. Die Variante. Sicher gibt es südlich der Zugspitze ebensoviele liebevolle Angehörige im Umgang mit ihren dementen Familienmitgliedern wie nördlich derselben. Aber recht dreist aus Österreich ins Allgäu nach Bayern hinüber gebracht dann eben doch hat ein 65-jähriger Österreicher gestern seine demente Mutter. Und sie dort in einer Arztpraxis in Pfronten zurückgelassen. Der Arzt sollte sich künftig der Frau annehmen.

So berichtet es die Polizei. Danach setzte der Mann aus Reutte die 87-jährige demenzkranke und hilfsbedürftige Dame im Wartezimmer ab und sagte dem Arzt, dass er sich um die Frau kümmern soll und verließ die Praxis.

Machen wir uns nichts vor – wer je kurz- oder langfristig betreuungsbedürftige Patienten versorgte, weiss sehr gut, dass das an körperliche und andere Grenzen der Belastung führen kann und führt ...

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