Lohn: 44 €-Freigrenze gilt nicht für Zukunftssicherungsleistungen

Für Beiträge des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung seiner Mitarbeiter – etwa eine private Pflegezusatzversicherung oder Krankentagegeldversicherung – ist die 44 €-Freigrenze für Sachbezüge (§ 8 Absatz 2 Satz 9 EStG) nicht anzuwenden. Das hat das Bundesfinanzministerium (BMF) in einem aktuellen Schreiben klargestellt. Demnach sind alle Einnahmen, die dem Beschäftigten aus seinem Dienstverhältnis zufließen, Arbeitslohn.

Dazu gehörten auch Ausgaben, die der Arbeitgeber leistet, um einem Mitarbeiter oder diesem nahestehende Personen gegen Krankheit, Umfälle, Invalidität oder den Tod abzusichern. Laut BMF fließt dem Beschäftigten Arbeitslohn in Form von Barlohn zu, wenn er Versicherungsnehmer ist und der Arbeitgeber seine Beiträge übernimmt. Doch auch wenn der Arbeitgeber Versicherungsnehmer ist und die versicherte Person der Arbeitgeber, führe die Beitragszahlung in der Regel zum Zufluss von Barlohn. Damit sei die 44 €-Freigrenze nicht anzuwenden ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK