Kommentar: Haiyan, Weltklimakonferenz und die Koalitionsvereinbarung in Deutschland

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Die Entwicklung der Erderwärmung kann nicht dramatischer sein, die Ignoranz und Hilflosigkeit der politischen Weltgemeinschaft darauf zu reagieren ebenso. Vermutete über 10.000 Tote; 400.000 Menschen ohne Häuser und Dächer, Hungertod und Seuchen schutzlos ausgeliefert; vier Millionen Menschen, die massive wirtschaftliche und persönliche Einbußen ertragen müssen. Das ist die Bilanz des 24. Wirbelsturmes in diesem Jahr – normal sind in den Philippinen 20 pro Jahr – des Taifuns Haiyan, der als der stärkste gilt, der je auf Land getroffen ist. Diese furchtbare Katastrophe konnte sich nur entwickeln, weil die Ozeangegend in Südostasien sich um wenige Zehntelgrad Celsius mehr aufgewärmt hat. Es werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit noch ein paar Zehntelgrad mehr werden, weil ein großer Teil der Weltgemeinschaft auf den Klimakonferenzen die Erderwärmung erst bei 2 Grad Celsius stoppen und ein anderer Teil sie gar nicht aufhalten will. Dann werden Gegenden wie die Philippinen oder Taiwan, die Golfküsten von USA und Mexiko als unbewohnbar gelten, weil Wirbelstürme wie Haiyan immer öfter auftreten werden. Dann werden viele Menschen aus Flussregionen fliehen, weil sie die immer häufigeren und heftigeren Überschwemmungen fürchten. Und sie werden auch aus tiefliegenden Küstenregionen, die das Meer allmählich und dauerhaft überflutet, fliehen müssen. Werden wir in Europa bereit sein, unseren Beitrag zu leisten, um die Milliarden Klimaflüchtlinge aufzunehmen? Ich habe erhebliche Zweifel, wenn ich den Umgang mit den Flüchtlingen aus Afrika sehe, die häufig flüchten, weil ihnen heute schon die Klimaveränderung ihre Existenzen vernichtet ...Zum vollständigen Artikel

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