Ein Satz mit Folgen

Manchmal haben kleine Unterlassungen große Wirkung.

Der Mandant besitzt zahlreiche Wohnungen, die von einem Hausverwalter verwaltet werden. Eines Tages steht dieser Hausverwalter vor dem Mandanten und beichtet: er habe 200.000 Euro Mieteinnahmen des Mandanten veruntreut und an seine (wohl jetzt ehemalige) ukrainische Freundin weitergeleitet. Um die Angelegenheit ohne Strafverfahren aus der Welt zu schaffen, erkennt er notariell die Forderung des Mandanten an und unterwirft sich der Zwangsvollstreckung.

Eine Schamfrist von 2 Jahren später meldet er Verbraucherinsolvenz an und beantragt Restschuldbefreiung.

Der Mandant meldet selbst seine Forderungen zur Insolvenztabelle an, die auch problemlos in die Tabelle aufgenommen werden. Was er allerdings vergisst, ist der kleine Zusatz “Die Forderung wird auf vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung gestützt ...

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