Der Ansatz der zweifachen Mindestgebühr kann nur als “Verhöhnung der Leistung des Rechtsanwaltes bewertet werden”

Während sich die Sozialleistungsträger im Hauptsacheverfahren die Arbeit recht einfach machen und mit Textbausteinen erwidern, die selten über vier Zeilen gehen, geht die Arbeit nach verlorener Hauptsache dann im Kostenrechtstreit erst richtig los. Dort liest man dann über Seiten (!) gewagte Exegesen aus dem RVG unter Anwendung aller nur erdenklichen Auslegungsregeln. War die Angelegenheit in der Hauptsache nach Auffassung der (unterlegenen) Sozialversicherungsträger noch eindeutig und offensichtlich unbegründet, so wird sie nach dem Unterliegen ebenso plötzlich völlig einfach gelagert und leicht. Weshalb der Beklagte dann bei der derart leicht zu erkennenden Rechtslage an seinem Bescheid festhält und ihn als offensichtlich rechtmäßig erachtet hat, bleibt dann gewöhnlich offen ...

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