Mit 66 Jahren………..ist mit Verdruss noch lange nicht Schluss

Vor allem, wenn es um die Rente geht. Konkret: um betriebliche Altersversorgung, bei der Regelungen sich möglicherweise schon per se als altersdiskriminierend darstellen.

In einem beim Bundesarbeitsgericht geführten Revisionsverfahren einer Verkäuferin gegen die Unterstützungskasse der D. SE wird diese Woche über einen Anspruch der Klägerin auf betriebliche Altersversorgung gestritten, bei welchem Fragen der Diskriminierung aufgrund des Alters und Wartezeit eine Rolle spielen. Hierbei geht es um folgenden Fall und Regelungen, die Streitgegenstand sind:

Die am 8. November 1944 geborene Klägerin war vom 26. Februar 1996 bis 30. Juni 2010 bei der D. SE und ihrer Rechtsvorgängerin als Verkäuferin beschäftigt.

Deren Arbeitnehmer konnten – wenn sie bis 30. Juni 1997 eintraten - nach Maßgabe eines Leistungsplans eine Betriebsrente von der beklagten Unterstützungskasse beanspruchen.

Voraussetzung für eine Altersrente nach dem Leistungsplan war zudem aber auch die Erfüllung einer mindestens zehnjährigen Wartezeit. Hierbei wurden jedoch Dienstjahre nach Vollendung des 60. Lebensjahres nicht berücksichtigt.

Bei Aufnahme der Tätigkeit nach dem vollendeten 50. Lebensjahr konnte eine Versorgungsanwartschaft nicht mehr erworben werden ...

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