Umgang mit schwierigen Mandanten – zwei Checklisten für Anwalt und seine Assistenz

Anwälte blockieren ihre Akquise oft selbsttätig dadurch, dass sie „schwierigen“ Menschen zu viel Macht geben. Ein Problemlöser, der dem Probleminhaber die Macht überträgt, ihn zu ärgern, schadet sich und seinem Umsatz. Er verliert Würde, Ausstrahlung, Image, Zeit, Geld, Energie – und am Schluss sogar Gesundheit.

Dieses Kapitel wird Sie in sieben Schritten darin unterstützen, die Entstehung von Schwierigkeiten mit dem Kunden zu verstehen und selbst Ressourcen schonend mit diesen Schwierigkeiten umzugehen:

I) So entstehen Schwierigkeiten mit Mandanten

II) So gelingt die Lösung durch Umdenken

III) So gelingt die Lösung durch Prophylaxe

IV) Nehmen Sie Ihren „schwierigen“ Mandanten unter die Lupe!

V) Wie Anwälte Einwände nutzen, statt sie zu fürchten

VI) Ein Nein ist eine Aufforderung zum Tanz!

VII) Wie Anwälte Beschwerden zu Mandaten machen

Falls Ärger über sich und andere zu Veränderungen führt, ist er ja Ziel führend und berechtigt, falls er jedoch ein folgenloser Selbstzweck ist, gefährdet er Ihr Geschäft und Ihre Selbstachtung. Denn niemand kann einen anderen Menschen ändern als den, den er morgens in seinem Spiegel sieht. Der Ärger über die eigene Duldung ist also ebenso wenig Pflicht wie die Duldung selbst! In schwieriger Lage gibt es nur drei effiziente Möglichkeiten:

Love it – Lieben Sie, was Sie geschaffen haben.

Leave it – Verlassen Sie, was Sie geschaffen haben.

Change it – Ändern Sie, was Sie geschaffen haben.

ZWEI CHECKLISTEN:

Akquisestarke Anwälte lassen Schwierigkeiten mit Mandanten gar nicht erst zu. Sie ersetzen die eine Selbst-Inszenierung „Ärger über mich oder andere“ durch die andere Selbst-Inszenierung „Macht über mich selbst und meine Umgebung“ und stellen eine Reihe organisatorischer Regeln in ihrer Kanzlei auf ...

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