Sozialgericht Dresden: Trinkunfall während Kopierpause ist kein Arbeitsunfall

Das SG Dresden hat entschieden, dass ein Unfall beim Trinken während des Wartens auf die Betriebsbereitschaft eines Kopiergerätes kein Arbeitsunfall ist. Der Kläger nutzte die einige Sekunden dauernde Pause zur Herstellung der Betriebsbereitschaft eines Kopiergerätes zwischen zwei Kopiervorgängen dazu, um sich aus dem nur wenig entfernten Kühlschrank eine Flasche alkoholfreies Bier zu holen. Nach dem Öffnen der Flasche wollte er heraussprudelndes Bier abtrinken und brach sich dabei mehrere Zahnspitzen im Oberkiefer ab. Die Berufsgenossenschaft lehnte den Antrag des Klägers auf Anerkennung des Ereignisses als Arbeitsunfall ab ...

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