Buch-Rezension: Grigoleit (Hrsg.), Aktiengesetz, Kommentar

Rezension: Grigoleit (Hrsg.), Aktiengesetz, Kommentar

1. Auflage 2013, 2325 S., 189,00 EUR, Verlag C.H. Beck

Die Reihe der bewährten Beck’schen Kurzkommentare im orangenen Einband wird nunmehr ergänzt durch den vorliegenden Kommentar zum Aktiengesetz, der durch Hochschullehrer, Rechtsanwälte, Notare und wissenschaftliche Mitarbeiter verfasst ist und so eine umsichtige Betrachtung der Materie durch verschiedene Blickwinkel sicherstellt. Stand der Rechtslage ist im Wesentlichen April 2012, wobei auf dieser Basis auch die Aktienrechtsnovelle 2012 eingearbeitet wurde – die nun erst am 1.7.2013 in neuer Fassung als VorstKoG durch den Bundestag verabschiedet wurde und deren Bestätigung durch den Bundesrat noch unklar ist.

Dies hat zur Folge, dass manche Änderungen enthalten sind (z.B. die neue Fassung des § 120 Abs. 4 AktG, die die Billigung der Vorstandsvergütung durch die Hauptversammlung nun verbindlich festschreibt), andere jedoch nicht, wie z.B. die Einfügung des § 139 Abs. 1 S. 2 AktG, der eine Nachzahlung des Vorzugs festschreibt, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt. Ein weiteres Mal leiden also Autoren und Anwender unter der mangelnden Entschlossenheit des Gesetzgebers.

Literatur und Rechtsprechung sind demgegenüber auf aktuellen Stand, insbesondere die vielseitigen Auswirkungen der BGH-Entscheidungen „Holzmüller I und II“ und „Gelatine“ werden übersichtlich behandelt ...

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