Krankenhauslobby, Kosten und Krankenversorgung

Die in viele Frühchen-Stationen bestehende personelle Unterbesetzung birgt das Risiko für die Patienten, bei denen schon kleinste Fehler den Tod bedeuten können oder eine lebenslange Behinderung. Um frühgeborenen Kindern solch ein Schicksal zu ersparen, gibt es jetzt eine verbindliche Richtlinie für alle Kliniken. Sie legt Mindestanforderungen für die Frühchenversorgung fest: Von 2017 an soll sich eine Krankenschwester in der Intensivtherapie nur noch um ein Frühchen kümmern müssen – statt wie bisher um bis zu sechs. Außerdem muss ein Teil des Pflegepersonals speziell für die Intensivpflege weitergebildet sein.

Nach den Recherchen von REPORT MAINZ soll die Deutsche Krankenhausgesellschaft hinter den Kulissen gegen die Richtlinie aus Kostengründen mobil machen und mit ihrer Lobbyarbeit sogar Erfolg haben ...

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