Achtung! Neue Vorschriften beim Einsatz von Google Analytics

Seit zwei Jahren ist ein datenschutzkonformer Einsatz von Google Analytics möglich. Datenschutzbehörden überprüfen akribisch, ob die Voraussetzungen eingehalten werden.

Durch einen Leserkommentar sind wir jetzt auf eine Änderung aufmerksam gemacht worden, die bisher kaum Beachtung gefunden hat. Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat den Hinweis für Webseitenbetreiber um eine Voraussetzung erweitert.

Pflicht zur Einbindung einer eigenen Widerspruchslösung

Websitenbetreiber haben nun die Pflicht, eine eigene Widerspruchslösung zu implementieren.

Der größte Kritikpunkt an dem Abkommen zwischen den Aufsichtsbehörden und Google ist damit geklärt. Bisher war ein Opt-Out nur bei Nutzung von einem Browser Add-On möglich. Dieses war allerdings nicht für alle Browser erhältlich. Insbesondere für Smartphone-Nutzer gab es keine Möglichkeit, der Nutzung ihrer Daten zu widersprechen.

Durch die Einbindung einer eigenen Widerspruchslösung ist nun ein Opt-Out unabhängig vom Typ des Browsers möglich.

Was ist nun zu tun? 1. Hinweis in Datenschutzerklärung mit speziellem Link

Webseitenanbieter sollten die Datenschutzerklärung um einen entsprechenden Hinweis und einen Link zum Opt-Out erweitern. Eine Anleitung zur programmgesteuerten Unterbindung des Trackings wird von Google bereitgestellt.

Der Text der Widerrufserklärung sollte um diesen Hinweis ergänzt werden:

Sie können die Erfassung durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken ...

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