Online-Banking: Wie sicher ist das mTAN-Verfahren?

In den vergangenen Wochen sind mindestens elf Fälle bei der Polizei gemeldet worden, in dem das „mTAN-Verfahren geknackt“ und Konten von Privatkunden leer geräumt worden sind.

Dabei galt das mTAN-Verfahren bisher als sehr sicher. Zumindest aus Sicht der Banken.

Was ist passiert?

Mitte September hoben Online-Betrüger vom Konto einer Frau 58.000 € ab. In einem anderen Fall wurden sogar 182.000 € abgehoben, in weiteren neun Fällen sind Schäden in Höhe von über 400.000 € entstanden.

Laut Süddeutscher Zeitung

spionierten die Betrüger den Computer der Bankkunden mithilfe von Schadsoftware aus und kamen so an das Passwort für das Online-Banking. Anschließend besorgten sie sich eine SIM-Karte und ließen die Mobilfunk-Nummer des Kunden auf ihr eigenes Handy umleiten.

Mehrere Geschädigte waren Kunden bei der Telekom. Diese erklärt sich den Betrug so, dass die Täter am gehackten Computer auch Kundengeheimnisse herausfanden, die nötig sind, um eine zusätzliche SIM-Karte freischalten zu lassen. Der Täter bekam fortan alle SMS, die für den echten Kunden bestimmt waren – einschließlich der mTAN-Nummern ...

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