Mitarbeiterführung in Anwaltskanzleien

Mitarbeiterführung, Akquise und Fristsachen sind die einzigen A-Aufgaben in einer Anwaltskanzlei.

Bitte beachten Sie folgende fünf Überlegungen:

1) Mitarbeiterführung ist nicht delegierbar.

Sie sind Chefsache und beeinflussen Arbeitsatmosphäre und Motivation sowie – als messbare Folge davon - Krankenstand und Fluktuation. Sie werden also das Thema nicht los. Chefs leben Unternehmenskultur vor, ob sie wollen oder nicht. Und sie sind allein zuständig für ein Umfeld, in dem die Mit­arbeiter motiviert und gut arbeiten. So simpel es sich anhört, so schwierig ist es oft, dies in die Tat umzusetzen: Fairness, Offenheit und Angstfreiheit im Umgang mitein­an­der entwickeln sich nun mal nicht von allein. Mitarbeitergesprächen kommt hier eine besondere Rolle zu. Zum einen sind sie Prüf­stein dafür, wie weit es mit der Unternehmenskultur tatsächlich bestellt ist. Zum anderen sind sie eines der wirksamsten und direktesten Werkzeuge für eine part­ner­schaftliche Führung, – einem wesentlichen Bestandteil einer von Motivation geprägten Unternehmenskultur.

2) Mitarbeitergespräche setzen definierte Unternehmensziele voraus.

Mitarbeitergespräche helfen dabei, jedem Mitarbeiter die Ziele des Unternehmens nahe zu bringen und abzugleichen mit den persönlichen Zielen des Mitarbeiters. Jeder der Beteiligten muss wissen, welchem Zweck das Gespräch dient. Doch sind Unternehmenskulturen in Anwaltskanzleien häufig nicht festgeschrieben, Unternehmensziele meist nicht definiert. Daraus folgt, dass Handlungsmaximen fehlen. Selbst bei Einstellungsgesprächen wissen die Personalverantwortlichen folgerichtig nicht, worauf sie wirklich achten sollen. In Sachen Management produzieren Anwälte häufig Fehlanzeigen.

3) Mitarbeitergespräche sind Motivatoren.

Mitarbeitergespräche sind lösungs- und zielorientiert ...

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