Jeder dritte Hartz IV Empfänger psychisch krank

Schlagzeilen macht zur Zeit eine Studie des IAB : Jeder dritte ALG II-Empfänger ist psychisch krank, 20 % nehmen Psychopharmaka, das sind mehr als doppelt soviel wie bei den Berufstätigen. Die Jobcenter sind überfordert: es fehlen die Grundlagen, um die Situation der erkrankten Menschen überhaupt wahrzunehmen. Hilfe und Unterstützung werden durch die Fallmanager nicht geleistet: Die kommunalen Eingliederungsleistungen in § 16 a SGB II sehen zwar eine psychosoziale Betreuung, Sucht- und Schuldnerberatung vor, aber nur dann, wenn dadurch eine Eingliederung in Arbeit erfolgt und auch nur für Erwerbsfähige. Die Realität sieht anders aus: Die Chance auf einen Arbeitsplatz für einen psychisch erkrankten Hartz IV Empfänger ist denkbar schlecht. Oft ist er gar nicht mehr dauerhaft zur Arbeit fähig. Reha-Maßnahmen und Therapien nach den neusten medizinischen Erkenntnissen werden zu selten wahrgenommen ...Zum vollständigen Artikel


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