Einfach mal den Doc kalt entsorgt {Die “Kultur” des ZDF im Umgang mit dem Alter/n}

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das ZDF im Umgang mit Schauspielern einen nicht so wirklich guten Namen macht, während Moderatoren bis zur Unterträglichkeit für das Publikum und mit zunehmend sinkendem Niveau wie Quote über das Sterben der Samstagabendshow, die sie nicht mehr wirklich sehenswert zu Tode quälen, gehievt und geschleppt werden, bis man bei pinkfarbenen Oversize-Anzügen ihrer Assistentinnen um die eigene Augengesundheit vor Augenkrebs und völligem Hirntod den Samstagabend im ZDF shcon grossräumig um die Taste in der Fernbedienung herum meidet. Und die gefühlte 100. Wiederholung von NAVY CIS sich spannender ansieht, als das, was im ZDF geschieht. Aber wo manches tote Programm des ZDF immer neu aufgeblasen wird, entsorgt man den Rest noch sehenswerter Unterhaltung peu à peu und stillschweigend mit kalter Hand und ohne eines Wortes wert.

Das wird besonders augenfällig am Beispiel von “Der Alte” und seinen Neubesetzungen. Es mag alltäglich sein, dass Rollen besetzt und eben auch in Serien einmal neu besetzt werden.

Allerdings weist es eine gewisse “Symptomatik” auf, wenn bei jahrzehntelang laufenden Serien nicht nur die zentralen oder Hauptrollen mal eben ausgewechselt werden, sondern dabei zweierlei besonders unschön auffällt: Wenn der Darsteller der Hauptrolle seine Kündigung mal eben telefonisch mitgeteilt bekommt, nachdem er eine schwerwiegende Diagnose erhält. Man hätte wie in anderen Serien (besonders des ZDF und wie beispielsweise in den Rosenheim Cops) auch an eine Vertretung denken können, anstatt eine Kündigung tabula rasa Fakten schaffen zu lassen.

Dass es gerade in Fällen schwerer Diagnosen und Erkrankungen auch erheblichen Anteil an der Prognose hat, ob und welche damit verbundenen beruflichen Folgen für Menschen einhergehen, ist keine Neuigkeit und wäre mit Fingerspitzengefühl auch besser lösbar gewesen.

Nun hat es mit den “Doc”, Ulf J ...

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