LG Hamburg: YouTube MP3 Converter urheberrechtswidrig

Dies teilte der Bundesverband der Musikindustrie in seiner Pressemitteilung vom 18.10.2013 mit. Hintergrund war ein Rechtsstreit vor dem Landgericht Hamburg, in dem drei große Musikunternehmen, vertreten durch eine bekannte Hamburger Rechtsanwaltskanzlei, gegen die Betreiberin von YouTube MP3 vorgegangen sind.

Hintergründe:

YouTubeMP3 ist ein Internetdienst, welcher es ermöglicht, Videos u.a. auch der Internetplattform YouTube durch die Eingabe einer URL in ein hierfür vorgesehenes Fenster auf der entsprechenden Internetseite in mp3-Dateien umzuwandeln.

Klingt auf den ersten Blick interessant. Man sucht sich das Videos seines Lieblingssongs bei YouTube, gibt die URL bei YouTube MP3 ein und schon hat man eine mp3-Version seines Lieblingssongs auf dem Rechner und kann sie beliebig oft, im Auto, unterwegs oder auch zu Hause anhören. Wer sich noch erinnern kann, war es im Zeitalter, als es noch keine mp3-Dateien gab, völlig normal, dass man seine Lieblingslieder vom Radio auf Kassetten aufgenommen hat, damit man sie beliebig oft und überall hören konnte. Es sei denn, es gab einen „Bandsalat“ und das gute Stück war hinüber. Warum sollte das in dieser modernen Zeit nicht möglich sein?

Die klagenden Musikunternehmen sahen es anders und haben auch offensichtlich Recht bekommen ...

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