Droht die Massenarbeitslosigkeit wegen dem Ende der Filesharing Abmahnungen?

Es wurde viel und lange darüber diskutiert, wie sich das neue Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken und insbesondere der §97a Abs. 3 S. 2 UrhG auf die Filesharing-Abmahnungen auswirken würde. Die Meinungen tendierten von es ändert sich gar nichts bis zu die Abmahnindustrie ist am Ende. Ein Kollege aus Baden-Württemberg verkündete noch am 15.10.2013 über anwalt24.de „Das Ende der Filesharing-Abmahnungen ist endlich da!“ und war der Ansicht, dass sich diese Abmahnungen nicht mehr lohnen würden und dass derartige Urheberrechtsverletzungen überhaupt nicht mehr verfolgt werden.

Abmahnungen Filesharing von Waldorf Frommer, Sasse und Partner & Co. Am Ende?

Die Realität zeigt, dass sich scheinbar nicht viel ändert. Nur einen Tag nach dieser Weissagung versendete Waldorf Frommer einen weiteren Stapel an Abmahnungen. Die Gesamtforderungen wurde etwas gesenkt (815 €) und das Standardschreiben an die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst. Der Kollege hat inzwischen den Artikel bei anwalt24.de gelöscht bzw. durch einen anderen ersetzt.

Auch die ersten Abmahnungen von Sasse und Partner nach in Kraft treten des § 97a Abs. 3 S.2 UrhG zeigen, dass die Hamburger Kanzlei auch keinen großen Änderungsbedarf sieht. Wie gehabt wird von den Abgemahnten weiterhin eine Schadenspauschale von 800,00 € für das illegale Verbreiten von Filmen oder TV-Serien eingefordert.

Wie ich mir schon bei Bekanntwerden des Gesetzes dachte, wird entweder der Schadensersatz erhöht (bspw ...

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