Eine(r) für alle?

Auf Legal Tribune Online (LTO) kommentiert Dr. Christian Deckenbrock hier ein Urteil des Bundesgerichtshofs zur Frage der Anwaltsvergütung bei der Beratung beider Ehepartner im Rahmen von Trennung und Scheidung. Offenbar hält der BGH das nicht für grundsätzlich unzulässig.

Ich habe das auch in früherer Zeit als Rechtsanwalt nicht getan. Ein Anwalt kann – und das ist völlig unabhängig von irgendwelchen berufsrechtlichen Regelungen - nicht guten Gewissens beide Ehepartner im Rahmen von Trennung und Scheidung beraten. Ich erlebe das ja bereits im Rahmen von Mediationsverfahren in diesem Bereich. Von mir als juristischer Mediator wird oft erwartet, dass ich zu rechtlichen Fragestellungen meine Meinung äußere. Als Mediator kann ich das ohnehin nicht, ohne meine neutrale Stellung zu gefährden – abgesehen von abstrakten allgemeinen Informationen. Im Einzelfall kann ich aber nicht beiden Parteien irgendeinen konkreten Rat erteilen. Hier müssen sich dei Medianden rechtlichen Rat selbst einholen ...

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