Der Umzug in ein anderes Urlaubshotel

Die Anzeige von Reisemängeln bei der Hotelrezeption ist nicht ausreichend, vielmehr sind die Mängel dem Reiseunternehmen oder dessen Vertretern anzuzeigen. Das Angebot eines Umzuges in ein anderes Hotel ist für einen Reisenden zumutbar, auch wenn der Urlaub nur noch vier Tage dauert.

Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegeden Fall die Klage eines Paares abgewiesen, die wegen Reisemängel vom Reiseveranstalter einen Teil des Reisepreises zurückverlangt und Schadensersatz gefordert haben. Das Paar buchte für Mitte Juli 2011 eine 14-tägige All-inclusive-Pauschalreise auf die griechische Halbinsel Chalkidiki zum Preis von 1946 Euro. Dort angekommen, fanden die Reisenden nach ihrer Meinung vielerlei Mängel vor: großflächige Schimmelablagerungen an den Wänden des Bades und an der Duschwanne, Gebrauchsspuren der vorherigen Nutzer an Toilettenbürste und Zahnputzbecher, lose aus der Wand hängende Steckdosen, schmutzige Wäsche, eine zersplitterte Balkontür, eine defekte Klimaanlage, ein schmutziger Pool, einen verwilderten Beachvolleyballplatz, defekte Liegen und Sonnenschirme, lieblose Mahlzeiten und verschmutzte Tische. Diese Mängel zeigte das Paar aber erst 10 Tage nach Ankunft der Reiseleitung an. Diese bot einen kostenfreien Umzug in ein anderes Hotel an. Dies lehnten die Urlauber aber ab ...

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