Baulohnabrechnung: Worauf ist zu achten?

Eine Baulohnabrechnung entspricht grundsätzlich einer Lohnabrechnung. Lohn ist das Entgelt eines Arbeitnehmers für den Einsatz seiner Arbeitskraft innerhalb einer Firma.

Es handelt hierbei um ein stundenweise abzurechnendes Entgelt. Demgegenüber steht das Gehalt, ein fixes (also in der Regel unveränderliche) Entgelt.

Lohn und Gehalt werden in einem Arbeitsvertrag am Anfang des Beschäftigungsverhältnisses festgelegt. Dieser muss von beiden Parteien (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) verifiziert und unterschrieben werden. Die Beschließung oder eine Änderung des Arbeitsvertrages sind nur gemeinsam möglich.

Entgelt wird in einer sogenannten Entgeltabrechnung aufgeschlüsselt und in Textform niedergeschrieben. Die Entgeltabrechnung muss klar, verständlich und nachvollziehbar für den Arbeitnehmer sein. Innerhalb der EU-Staaten hat die Entgeltabrechnung in Euro zu erfolgen. Dabei ist entscheidend, wo sich der Sitz der Firma befindet. Der Aufenthalts- und Wohnort des Arbeitnehmers ist für diesen Aspekt irrelevant.

Baulohnabrechnung – spezielle Form der Lohnabrechnung

So viel zu den Gemeinsamkeiten von Lohnabrechnung und Baulohnabrechnung – das allein reicht jedoch nicht aus, um eine Bauabrechnung zu definieren. Die betrieblichen Besonderheiten machen es nötig, mehrere Schlüssel anzuwenden.

Besondere Umstände können sein:

Saisonale Bedingungen: Dazu gehören zum Beispiel saisonales Kurzarbeitergeld, Wintergeld, Winterbeschäftigungsumlage daran schließen sich die tariflichen Konditionen an: Sommer-und Winterarbeitszeit, Arbeitszeitkonten (Freizeit- oder Entgeltausgleich, Ansparkonten Beschäftigungen außerhalb der regulären Arbeitsstätte und die Berücksichtigung von Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie Zuschüsse für entstandene Fahrtkosten und nicht zuletzt der gesetzlich vorgesehene Abzug an die Sozialkassen des Baugewerbes ...Zum vollständigen Artikel

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