Tragisch: Urteil nach 40-jähriger Haft wegen Verfahrensfehlern aufgehoben – Drei Tage nach der Haftentlassung stirbt Herbert Wallace in Freiheit

Wegen eines von ihm immer bestrittenen Mordes an einem Gefängniswärter im Jahr 1972 hat der zuletzt 71-jährige Herman Wallace mehr als 40 Jahre im Gefängnis gesessen, bevor er am Dienstag dieser Woche auf freien Fuß gesetzt wurde. Nur 3 Tage später ist er, wie n24 berichtet, an einem Krebsleiden verstorben. “Ich bin frei, ich bin frei”, sei eines der letzten Dinge gewesen, die er seinen Anwälten noch gesagt habe, bevor er starb.

Wallace war Aktivist der Black-Panther-Bewegung gewesen, die sich vor allem in den 60er und 70er Jahren für die Rechte der schwarzen Bevölkerung in den USA einsetzte. Unvergessen sind die Bilder von Tommie Smith und John Carlos bei der Siegerehrung im 200-Meter-Lauf bei den olympischen Spielen 1968 in Mexiko, als diese beim Abspielen der US-Nationalhymne die Köpfe senkten und jeweils eine Faust mit schwarzem Handschuh in den Himmel reckten. Der Black-Panther-Aktivist Smith hatte zuvor die Goldmedaille in neuer Weltrekordzeit gewonnen, Carlos war Dritter geworden.

“If I win, I am American, not a black American. But if I did something bad, then they would say I am a Negro. We are black and we are proud of being black. Black America will understand what we did tonight.”, hatte Smith damals der Weltpresse gesagt ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK