Liebhaberei: Verluste eines Hobbyautoren sind nicht steuerlich absetzbar

Verluste, die ein (Hobby-)Autor wegen der Veröffentlichung eines Buches mit Kurzgeschichten erzielt hat, sind steuerlich nicht anzuerkennen (FG Rheinland-Pfalz 14.8.13, 2 K 1409/12). Der selbstständig tätige Logopäde hatte geklagt, weil das FA Aufwendungen für seine Autorentätigkeit (u.a. Publikationskosten, Fahrtkosten, Kosten für ein Arbeitszimmer und die Geschäftsausstattung - insgesamt rund 11.000 EUR) mangels Gewinnerzielungsabsicht nicht anerkannt hatte. Einnahmen hatte er keine erklärt und die Autorentätigkeit nach drei Jahren aufgegeben. Mit seiner Klage machte der Kläger im Wesentlichen geltend, er habe mit einem Verlag einen Autorenvertrag geschlossen. Dies belege seine Gewinnerzielungsabsicht. Ohne entsprechende Gewinnerzielungsabsicht hätte er auch keine Publikationskosten in Höhe von 4.841 EUR übernommen. Mit der Autorentätigkeit habe er sich ein zweites Standbein aufbauen wollen, da er wegen gesundheitlicher Probleme in der Ausübung seines Hauptberufes zusehends eingeschränkt werde. Im Übrigen sei er vom Verlag getäuscht worden, da dieser nicht die zugesagten Aktivitäten entfaltet habe. Das Finanzgericht wies die Klage ab. Der besondere Charakter des vom Kläger behandelten Themas erlaube den Schluss, dass die Tätigkeit nicht allein auf der Absicht beruht habe, sich ein zweites berufliches Standbein zu schaffen ...Zum vollständigen Artikel


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