Es ist ein ausgesprochen hinterhältiges Gericht, …pardon: Gerücht ……

………dass ICH schuld sein solle an dem Bischofsknödl, den es (Pizzabäcker sind nicht die einzigen, die ihre Pfründe zwischen Protz und Pomp mit Presse und für eigenen Profit suchen) neuerdings in Limburg aufgetischt zu essen gibt.

Ein Bischofsknödel für 6,50 Euro? Selbst wenn es zwei derselben auf einem Teller sein sollten, die es für diesen Preis geben soll, kein wenig stattlicher Preis. Sogar hausgemachte Knödl (mit Personalkosten für solche statt Knödln aus dem Kochbeutel der Convenience-Lieferanten für Gastronomie) muss man nicht zu solchen Preisen kalkulieren für den Gast.

Knödl sind Klassiker der preiswerten Gerichte und Generationen konnten damit für kleines und kleinstes Geld ihre Lieben und ihre Familie und auf Bauernhöfen, auf denen das Personal am Tisch mitgegessen hat, satt machen. Bis heute gehören Knödl aller Art zu den preiswerten Sattmachern, die viel zu wenig Beachtung in der Vielfalt ihre Möglichkeiten finden. Letzteres ist vielleicht nur meine Meinung. Auch, was den Preis angeht, den man dafür anderen abknödln, pardon: abknöpfen sollte, um aus Skandalen Profit zu schlagen oder als Stadt- und Bischofssitzbesucher und -tourist bereit sein sollte, auf den Tisch zu legen.

Ich habe Knödl schon als Studentin als eine der Beilagen nicht nur in der Mensa auch deswegen geschätzt. Und weil ich dort meine Special Deals mit den Damen und Herren hatte, welche die Schüsseln für Beilagen, Teller der Hauptgerichte und anderen Speisen der Mensa füllten und bereit stellten. Bei denen ich für 30 bis 50 Pfennig auch einen Knödl separat und solitär im Beilagenschüsserl mit Sauce bekam und nicht nur als Beilage auf dem Hauptspeisenteller als Hautpgericht , das mich sonst rund 2 bis 2,50 DM gekostet hätte. (Ein Deal, den ich je nach Tagesbeilagen auch mit Nudeln oder Reis oder Kartoffeln bekam). Mit der Arbeit in der Bäckerei verdiente ich an Wochenenden je nach Zahl der Wochenenden pro Monat nur ca 200 bis 250 Euro ...

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