OLG Brandenburg: Kein Gewinnanspruch bei manipuliertem Geldspielgerät

Ein Spieler hat keinen Anspruch auf Auszahlung des Gewinns bei einem Geldspielgerät, wenn der Automat nicht im Rahmen seiner behördlichen Zulassung betrieben wird (OLG Brandenburg, Urt. v. 04.09.2013 - Az.: 7 U 155/12).

Die Beklagte betrieb eine Gaststätte mit einem Geldspielautomaten. Der Automat war amtlich bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassen. Die maximale Auszahlung von Gewinnen pro Stunde betrug 500,- EUR.

Der Kläger gewann innerhalb kurzer Zeit einen Betrag von ca. 7.000,- EUR an dem Geldspielautomat, den er dann einforderte. Die Beklagte lehnte eine Auszahlung ab, da das Gerät manipuliert worden sei und dementsprechend mehr als 500,- EUR pro Stunde auszahle.

Das Gericht lehnte den klägerischen Anspruch ab ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK