Mediation und Bewegung

Normalerweise sprechen wir bei allen Methoden der Konfliktbeilegung, sei es bei Gericht, in Verhandlungen oder bei einer Mediation, zunächst und zuerst die Vernunft an, in zweiter Linie vielleicht noch die Gefühle (zumindest in der Mediation). Das heißt, dass jeder Versuch der Konfliktbeilegung sich ausschließlich an unser Gehirn wendet. Der Rest des Menschen, der sich unter dem Kopf befindet, bleibt außen vor.

Aber der Mensch besteht nicht nur aus dem Gehirn, sondern (zum größeren Teil) auch aus dem restlichen Körper. Und dieser ist an dem Konfliktgeschehen nicht unbeteiligt. Das verrät ja bereits unsere Sprache, z.B.: “Der Streit belastet mich” Jeder weiß, dass ein Konflikt sich auch auf den Körper auswirkt, Verspannungen treten auf, Magendrücken und vieles mehr. Trotzdem setzen wir bei der Konfliktlösung allein beim Kopf an.

Vor einigen Jahren habe ich bereits als Elternvertreter im Stadtelternrat an einer Informationsveranstaltung der Direktorenkonferenz der Grundschulen der Stadt teilgenommen, in der dargestellt wurde, dass Bewegung für das Lernen unabdingbar ist ...

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