Facebook-Verbot für Lehrer – ein zeitgemäßer Ansatz?

Rheinland-Pfalz untersagte kürzlich seinen Lehrern per Dienstanweisung, Facebook für die Kommunikation schulischer Belange mit Schülern zu nutzen. Damit gehört es zu den wenigen Bundesländern, die hierzu ausdrückliche Regelungen getroffen haben, wie sich aus einer Umfrage der dpa ergibt. Andere Länder halten hierzu keine spezifische Regelung für erforderlich.

Bundesweit unterschiedliche Ansätze

Zu den Ländern, die wie Rheinland-Pfalz ein dienstliches Verbot geregelt haben, gehören unter anderem Bayern und Baden-Württemberg. Sachsen erarbeitet derzeit eine ähnliche Regelung wie die in Bayern. In Nordrhein-Westfalen gilt für Pädagogen die allgemeine Dienstordnung, nach der sie sich „amtsangemessen“ verhalten müssen. Genauso appellieren Länder wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an die Vernunft und Eigenverantwortung der Pädagogen und sehen keine weitergehende Regelung vor.

Philologenverband für bundeseinheitliche Regelung

Die Auffassungen zur Notwendigkeit einer Regelung sind wie diese beispielhafte Aufzählung zeigt, recht unterschiedlich. Dies wurde vom Deutschen Philologenverband kritisiert, der sich für eine bundeseinheitliche Regelung dieser Problematik ausspricht.

Ist ein Verbot überhaupt zeitgemäß?

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Facebook den Informationsaustausch zwischen Lehrern und Schülern erleichtert. Man stelle sich vor, wie einfach z.B ...

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