Bisschen päpstliche Suspendierung sui generis

Kennen Sie den immer gern zitierten und gefürchteten Satz eines Arbeitgebers zu seinem Mitarbeiter:

“Wir wissen eigentlich gar nicht, was wir ohne Sie machen würden, aber ab sofort werden wir das wohl versuchen müssen.”

Beliebt in der Variante kombiniert mit:

“Wir wollen Ihrer völlig uneingeschränkten Freizeitgestaltung mit sofortiger Wirkung nicht mehr im Wege stehen.”

Sie können es auch Kündigung mit sofortiger Freistellung oder Suspendierung nennen.

An sowas wie eine Suspendierung muss man unweigerlich denken, wenn man die heutige Postille aus dem Vatikan liest bzw ihr lauscht, als sie verlesen wurde, mit der charmanten und fürsorglichen Passage darin:

“In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für angeraten, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Zeit auβerhalb der Diözese zu gewähren.”

Und wenn Sie es bis hierhin mokant oder ironisch verstanden haben sollten, so ist dies keinesfalls so zu verstehen ...

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