“Wo hast Du denn die hübschen Speere aus der Ausgrabung gelassen, lieber Beamter i.R.?”

So oder so ähnlich könnte man fragen. Als Dienstherr. Seinen Beamten. Im Ruhestand. Und ihn in seiner Ruhe des Beamtenstandes störend. Wenn man ein paar ausgebuddelte Fundstücke vermisst. An deren Ausbuddelei der Beamte während seiner aktiven Dienstzeit beteiligt war.

“Wo sind die denn nur geblieben? Weisst Duuuuuuu das vielleicht?”

Nun antwortet aber vielleicht nicht jeder Beamter i.R. dann. Oder nicht so und so umfassend und erschöpfend, wie man das gern hätte.

Und es gibt Beamte i.R., die glauben dann sinngemäss als Antwort genügen lassen zu können:

“Erstens bin ich im Ruhestand. Und muss Dir schon lange nicht mehr Rede und Antwort stehen. Und zweitens geht Dich das nix an. Bei mir sind die drittens eh besser aufgehoben. Und was alles bei mir besser davon aufgehoben ist, dazu muss ich Dir gar nix beantworten. Aber wenn ich mal irgendwann bald was über diese Gegenstände veröffentliche, kannst Du das dann dort ja im Buch lesen, das ich grade eh schreibe. Das kannst Du Dir gern kaufen. Irgendwann. Und dann vielleicht darin lesen, was Du wissen willst. Und überhaupt unterliegt das alles meinem Urheberrecht, was ich da vielleicht alles an Gegenständen habe und mitgenommen habe, was immer das alles sein mag. Wozu ich Dir aber nix weiter verrate. Ätsch.”

So oder so ähnlich würde man das vielleicht in einer zünftigen Posse als Kritzler lustiger bajuwarisch-rebellischer, vielleicht auch königlich-bayerischer Amtsgerichts-Stückln eines Komödienstadls zu Papier und auf Bühne oder vor eine Kamera bringen. Am besten mit Posteingang bei Weisswürscht mit Brezn und Senf, bei denen selbst ein königlich-bayerischer Akademierat sich niemalsnienicht in seiner königlich-bayerischen Ruah stören lassen würde ...

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