Vermutungsregel bei Filesharing gilt nicht für den faktischen Anschlussinhaber

Im Rahmen einer mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht München am 21.10.2013 hat sich der zuständige Richter in dieser Hinsicht eindeutig geäußert.

Im verhandelten Fall liegt der Sachverhalt so, dass die Anschlussinhaberin vortragen kann, dass der Anschluss geteilt ist und sie gemeinsam mit ihrem Ehemann lediglich den Telefonanschluss nutzt. Der Internetanschluss wird ausschließlich vom gemeinsamen (volljährigen) Sohn in einer eigenen Wohnung im gleichen Haus genutzt.

Diesen Vortrag erachtet das Gericht zunächst als ausreichend, um die Vermutung zu Lasten der Anschlussinhaberin zu beseitigen und die sekundäre Darlegungslast zu erfüllen ...

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