Profit statt Patientenwohl: Politische Entscheidungen und ihre Folgen von der Patientenversorgung zum Patientenrisiko

In den zurückliegenden Wochen und Monaten konnten Sie hier im Blog immer wieder einmal über aktuelle Privatisierungen, Fusionen von Kliniken oder deren Übernahme durch Konzerne lesen.

Und manches über Bedenken im Hinblick auf die Gewährleistung der Patientenversorgung und – sicherheit en passant dieser Entwicklungen, bei denen Politik sich aus der Verantwortung für eine Gesundheitsversorgung zunehmen herausstiehlt.

Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios übernehmen inzwischen flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Welche Auswirkungen das auf die Versorgung der Patienten hat, von den Arbeitsbedigungen der Pflege abgesehen, zeigt ein sehenswerter Beitrag der ARD (hier in der Mediathek temporär verfügbar, husch husch ansehen, bitte, solange dort abrufbar binnen 7 -Tages-Frist). Dabei wird differenziert dargestellt, wie auch die Arbeitsbedingungen bei der Pflege und nicht allein Rationalisierungs- und schliesslich Rationierungsmassnahmen der Sachmittel und Leistungen, Auswahl von Patienten nach Ertragsmargen zur Verschlechterung der Patientenbehandlung, -heilung, -versorgung und bis hin in Risiken von Behandlungsfehlern und gravierenden Folgen führen können. Folgen, die das Gewinnoptimierungsziel auf dem Rücken von Patienten und deren am Ende nur bleibenden Versuchen umsetzen, sich dann über Jahre hinweg und oft erfolglos wenigstens wegen der bleibenden Gesundheitsschäden Schadensersatz erstreiten zu müssen ...

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