4A_216/2013: Bonus als variabler Lohnbestandteil

In diesem Bonusstreit (BGer. 4A_216/2013 vom 29. Juli 2013) sind insbesondere die folgenden Erwägungen aus dem Urteil des Bundesgerichts bemerkenswert: Die Arbeitgeberin und Beschwerdeführerin hatte vor Bundesgericht geltend gemacht, die Vorinstanz habe bei der Qualifikation des Bonus als Lohnbestandteil die Gesamteinkommensentwicklung des Beschwerdegegners nicht berücksichtigt. Der Bonus sei in dieser Entwicklung eine untergeordnete, akzessorische Vergütung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gewesen. Betreffend diese Rüge erinnerte das Bundesgericht daran, die Rechtsnatur einer variablen Vergütung könne nicht aufgrund einer festen Verhältniszahl zum vereinbarten Lohn bestimmt werden. Vielmehr seien die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Bei niedrigen Einkommen habe ein kleiner Einkommensunterschied mehr Bedeutung als bei einem hohen Einkommen. Nicht zu beanstanden war deshalb, dass die Vorinstanz den Wortlaut des Honorarreglements berücksichtigte, wonach sich das jährliche Zielgehalt aus dem Grundgehalt und dem Bonus zusammensetzte ...Zum vollständigen Artikel

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