Währungsswaps

Das kleine Einmaleins des Währungsswaps

Währungsswaps auch Cross Currency Swaps kurz CCS genannt sind ursprünglich eine Möglichkeit für Unternehmen gewesen, sich gegen Währungsschwankungen abzusichern

Mittlerweile werden diese aber auch immer öfter von Banken an Endkunden verkauft. Dabei handelt es sich nicht selten um keine großen Geschäftsleute, sondern Privatpersonen, Kämmerer oder Kleinunternehmer. Dabei steht nicht mehr der Sicherungsaspekt im Vordergrund, sondern der Kapitalanlageaspekt. Damit eröffnen sich für spekulative Anleger weitere Möglichkeiten auf die Entwicklung einer oder mehrerer Währungen zu setzen.

Das Grundprinzip ist relativ einfach Person A und Person B werden sich einig einen Währungsswap abzuschließen. Daraufhin gibt A B einen Betrag X in der Währung α. B gibt A dafür einen Betrag Y in der Währung β. Die Beträge sind dabei relativ gesehen identisch d. h. A gibt B genauso viel, wie B A gemessen am Währungskurs des Tages der Übereinkunft von α und β.

Angenommen beide investieren 100.000€ Währung α notiert dabei bei einem Kurs von 0,50 €. Währung β notiert dabei bei einem Kurs von 2,00 €.

Dann gibt A B also 200.000 α. Während B A 50.000 β gibt. Beide haben 100.000€ investiert.

Der Währungskurs für das eingesetzte Kapital wird auch für die Rückzahlung des Endkapitals angenommen. Also zahlt B am Ende der Laufzeit A 200.000 α während A an B 50.000 β zahlen muss.

Während der Laufzeit zahlen beide an den anderen Zinsen aus dem Betrag den sie erhalten haben in der jeweiligen Währung, die sie erhalten haben. A zahlt beispielsweise jährlich 10% Zinsen an B aus 50.000 β, also immer 5.000 β. Demgegenüber zahlt B an A 10% Zinsen aus 200.000 α, also 20.000 α. Dabei werden die Zinsen häufig auf ein extra Währungskonto jeweils verbucht und gesammelt am Ende ausgezahlt.

Für wen sich das Geschäft dann als Erfolg verbuchen lässt, hängt im Wesentlichen an der Währungsentwicklung ...

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