GBA identifiziert einen der Bonner Taschenbomber

Ist das Marco G., der “Taschenbomber”?

In der Öffentlichkeit ist die blaue Tasche fast in Vergessenheit geraten: Im Dezember 2012 wurde sie entdeckt – und seitdem gab es viele Fragen rund um die “Taschenbombe” ohne Zünder: Wer hat sie warum dort abgestellt? War es ein Anschlagsversuch auf den Bahnhof? Oder sollte sie in einen Zug gelegt werden? Bislang interessierten sich die Ermittlungsbehörden vor allem für zwei Personen, die als mögliche Täter in Frage kamen: Jugendliche hatten einen Mann schwarzer Hautfarbe beschrieben, der die Tasche mit dem Sprengsatz auf einem Bahnsteig des Bonner Bahnhofs in den Händen gehalten und dann wieder abgestellt haben soll. Einen augenscheinlich anderen Mann filmten Überwachungskameras. Dieser Mann ist nun wohl identifiziert.

Es handelt sich nach den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft wohl um den 26jährige Islamisten Marco G aus Bonn. Er sitzt bereits wegen des Verdachts in Untersuchungshaft, er habe zusammen mit Komplizen die Ermordung von Funktionären der rechtsextremen Partei “Pro NRW” geplant. Nun könnte ihm auch eine Anklage wegen der Taschebombe drohen. Rainer Griesbaum, Leiter der Terrorismusabteilung beim Generalbundesanwalt sagte mir anlässlich des “Interviews der Woche” im SWR: “Wir haben aufgrund von kriminaltechnischen Erkenntnissen von Durchsuchungsergebnissen den Verdacht, dass ein Beschuldigtet aus dem Komplex pro NRW , Marco G., den Anschlag in Bonn am Hauptbahnhof begehen wollte”.

Zu den kriminaltechnischen Untersuchungen gehören nach meinen Recherchen nicht nur DNA-Spuren der Ehefrau und eines Kindes von Marco G ...

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