“Freispruch” vor dem BVerwG: Bundesliga-Manager-Spiel ist kein verbotenes Glücksspiel

Das Bundesverwaltungsgericht hat letztinstanzlich entschieden, dass es sich bei dem Bundesliga-Manager-Spiel “Super-Manager” nicht um ein verbotenes Glücksspiel handelt (Urteil vom 16.10.2013, Az. 8 C 21.12, beck-Meldung). Es hat sich damit der Bewertung des VGH Mannheim angeschlossen, wonach die Kosten für die Teilnahme am Spiel (in Höhe von EUR 7,99) im rechtlichen Sinn kein “Einsatz”, sondern nur eine Art “Eintritt” zu der eigentlichen Glücksspielveranstaltung seien.

Die Abgrenzung zwischen diesen Begriffen kann in der Tat spitzfindig wirken, doch weist das BVerwG zutreffend darauf hin, dass mit der Zahlung selbst noch nicht die Gewinnchance entstehe – hierfür musste zunächst innerhalb des Spiels ein Team zusammengestellt werden – und sich außerdem die Gewinne nicht aus den Entgelten der Teilnehmer zusammensetzten. Schließlich sei es anders als bei klassischen Glücksspielen auch nicht möglich, im Verlauf des Spiels anfallende Verluste durch Zuschießen weiterer Einsätze auszugleichen ...

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