Da freut sich der Ex-Partner – Der Lottogewinn in der Trennungszeit

Immer wieder kommt es vor, dass Ehepaare zwar nicht mehr „Tisch und Bett“ teilen, gleichzeitig aber den Gang zum Familiengericht und damit die Einleitung des Scheidungsverfahrens scheuen oder einfach aus Nachlässigkeit nicht rechtzeitig in Angriff nehmen.

Über die fatalen Folgen des aufgeschobenen Scheidungsverfahrens hatte nunmehr der Bundesgerichtshof am 16.10.2013 zu entscheiden (Pressemitteilung des BGH Nr. 172/2013).

Die Beteiligten des Verfahrens hatten sich bereits im Jahr 2001 getrennt. Der Ehemann lebte schon mit seiner neuen Lebensgefährtin zusammen, ein Scheidungsverfahren war jedoch noch nicht eingeleitet. Im Jahr 2008 erzielte er schließlich mit seiner Lebensgefährtin einen Lottogewinn in Höhe von EUR 956.333,10.

Das Scheidungsverfahren wurde erst im Januar 2009 eingeleitete und die Ehe sodann im Oktober 2009 geschieden ...

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