Auch Umschüler haben einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis

Wird eine Umschulung auf der Grundlage eines Berufsbildungsvertrags durchgeführt, hat der Umschüler einen Zeugnisanspruch aus § 630 BGB. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass es sich bei einem Umschulungsverhältnis um ein Dienstverhältnis i. S. d. § 611 BGB handelt und die Vorschrift des § 630 BGB (Zeugnisanspruch) ist auf solche Dienstnehmer anwendbar, die einem Arbeitnehmer vergleichbar beschäftigt werden und deswegen auf eine Beurteilung ihrer Tätigkeit angewiesen sind. Dies ist bei einem Umschüler der Fall, denn auch der Umschüler unterliegt den Weisungen seines Dienstherrn. Die Möglichkeit, ein Zeugnis über das Umschulungsverhältnis, dessen Dauer und ggf. über das Verhalten und die Leistung des Umschülers im Umschulungsverhältnis vorzulegen, ist in einer Bewerbungssituation von wesentlicher Bedeutung (BAG, Urteil vom 12.2.2013, 3 AZR 120/11) ...Zum vollständigen Artikel


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