Und nun?

Thorben (13) ist nichtehelich geboren. Er lebt bei seiner Mutter, die bislang die elterliche Sorge allein inne hatte. Der Umgang mit dem Vater findet regelmäßig statt und verläuft problemlos.

Nun beantragt der Vater, ihm die elterliche Mitsorge zu übertragen. Er hat ausdrücklich erklärt, dass er damit einverstanden ist, dass Thorben auch weiter bei seiner Mutter lebt.

Da ich Thorben anhören muss (§ 159 II FamFG) scheidet das vereinfachte schriftliche Verfahren nach § 155 a FamFG aus.

Thorben erzählt mir in seiner Anhörung:

Ich bin dagegen, dass mein Vater die Mitsorge für mich erhält. Dies wird nur dazu führen, dass es zu verstärktem Streit zwischen meinen Eltern kommen wird. Bislang gab es nur kleine Streitigkeiten zwischen den beiden, da meine Mutter immer das letzte Wort hatte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK