Wiederherstellung einer weggespülten Uferböschung

Eigentümer eines an einem Bach gelegenen Grundstücks, dessen Ufer ausge-spült worden ist, haben im Allgemeinen keinen Anspruch gegen die Gemeinde auf Wiederherstellung.

In einem jetzt vom Verwaltungsgericht Freiburg entschiedenen Fall war Anlass für die Klage, dass an einem innerhalb der Gemeinde Glottertal gelegenen Grundstück ein Uferstreifen in einer Breite von einem halben bis einem ganzen Meter Breite ausgespült und weggeschwemmt worden war. Die Kläger machten dafür die Gemeinde Glottertal verantwortlich, weil sie Trägerin der Unterhaltungslast für die Glotter sei und zudem einer Bebauung unmittelbar am gegenüberliegenden Ufer zugestimmt habe.

Das Verwaltungsgericht Freiburg wies die Klage ab:

Grundsätzlich gebe es nach dem Wasserrecht keinen Anspruch Privater auf Wiederherstellung eines durch Naturgewalten beschädigten Ufers. Denn die Unterhaltungslast (hier der Gemeinde) für ein Gewässer bestehe allein im öffentlichen Interesse, nicht aber im Interesse einzelner Privater ...

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