"Freispruch nach Vergewaltigung" - Wo gibt es denn sowas, werte(r), anmenlose(r) Tagschreiber(in) des ORF? In Österreich? In Wien? In (der) Wiener Neustadt gar? Wahsninn! In einem Rechtsstaat. Mitten in Europa!

Der/Die ORF-"Tagschreiber(in)" [Karl Kraus>>Die Fackel<<] titelt und schreibt dies allen Erntes NACH einem Freispruch (wenn auch noch nicht rechtskräftig)!: "In [sic!] Wiener Neustadt ist am Dienstag ein 31-Jähriger wegen Vergewaltigung vor Gericht gestanden. Der Mann wurde im Zweifel freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Er soll bei der Badener Bahn über eine Frau hergefallen sein." [...] Der Schuldspruch wegen Betruges erfolgte wegen der Bezahlung: Der Mann hätte 50 Euro vereinbart, obwohl er wusste, dass er diese Summe nicht besaß."" - Aber auch das ist/war Österreich: "Tausend Jahre Zeitungen — es ist ein Gedanke, den man nur mit Grauen denken mag! Wird es, kann es nach dreißig Generationen von Zeitungslesern noch eine Vernunft, einen Geist auf Erden geben? Einen Geist, der mehr ist als die tote, verschliffene Hülse geistloser Gemeinheit? Die schlimmsten Befürchtungen sind hier immer noch nicht schlimm genug. Mit der Geburt des Tagschreibers aus der Geistverlassenheit des Dünkels schloß sich der Ring der modernen demokratischen Unkultur. Und diese Spottgeburt, die sich durch Lumpen und Schwärze fortpflanzt, mußte notwendigerweise erfolgen, sobald die unseligsten aller Erfindungen die Voraussetzungen hiezu geschaffen hatten. Der Zwang, in irgend einer Hinsicht ein Fürsichstehender, ein Eigner seiner selbst zu sein, ist dem Massenmenschen jederzeit eine unerträgliche Last gewesen; immer hat dieser es als Wohltat empfunden, sich sein Denken, Handeln und Fühlen vorschreiben zu lassen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK