Studie beweist: Freiheit wird durch die Überwachung gefährdet

Die Mär von grenzenloser Freiheit im Internet ist spätestens nach den Enthüllungen von Edward Snowden Geschichte. Die Überwachung schränkt die Freiheit im Netz zunehmend mehr ein. Es gibt nur noch wenige Staaten, in denen es noch eine fast uneingeschränkte Freiheit im Netz gibt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Freedom on the Net 2013 des Freedom House.

Manch Betrachter der Tabelle der Länder mit den meisten Freiheiten im Netz wird sich mit Verwunderung die Augen reiben. Nach den Spitzenreitern Island und Estland teilen sich die USA mit Deutschland den dritten Platz. Trotz der jüngsten Überwachungsskandale kann die Bevölkerung in den USA, Großbritannien und Deutschland so frei wie fast nirgendwo im Netz agieren. Dies geht aus dem diesjährigen Bericht hervor, der die Entwicklung in 60 Staaten untersucht.

Freedom House

Freedom House ist eine internationale Nichtregierungsorganisation (Sitz in Washington, DC) mit dem Ziel, die Freiheit in der Welt voranzutreiben. Sie beobachten die Freiheit im Internet, in der Welt aber auch der Presse kritisch und berichten jährlich über die Entwicklung.

Finanziert werden die Studien durch die Unterstützung von Unternehmen wie Google, Facebook, aber auch Institutionen der US-Regierung. Aus diesem Grund wird die Organisation immer wieder mit dem Vorwurf der Parteilichkeit konfrontiert.

Methode der Untersuchung

Ortsansässige Experten haben anhand einer Checkliste die Freiheit im Netz beurteilt. Kriterien waren hierbei der Zugang zum Internet, Zugriff auf Inhalte und die Verletzung von Nutzerrechten ...

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