OLG Hamm zur Frage einer Scheidung nach Alzheimererkrankung

Der folgende Sachverhalt und Fall der Entscheidung des OLG Hamm könnte Ihnen irgendwie vertraut und bekannt vorkommen, dessen Entscheidung vom OLG Hamm heute mitgeteilt wurde.

Er ist anonymisiert. Gleichwohl fallen gewissen Eckdaten des Alters der Eheleute ebenso ins Auge, wie die zeitlichen Eckdaten von Eheschliessung, Trennung und Betreuung durch eine Dritte.

Ein prominenter Fall hat in den letzten beiden Jahren mehr als einmal Schlagzeilen gemacht, als es ebenfalls um Alzheimer und Scheidung ging. Und ob und was der betroffene Patient und Prominente zwischen Noch-Ehefrau und eigener Tochter und eigener Entscheidung durchsetzen konnte und wollte. Jene Scheidung war in erster Instanz im Januar 2013 entschieden worden. Ob es sich bei dem nun vom OLG Hamm mitgeteilten Fall um denselben Fall handelt, kann anhand der anonymisierten Daten der Pressemitteilung nicht beantwortet werden. Doch kommt es darauf auch nicht entscheidend an, denn ob ja oder nein: Fallkonstellationen wie diese werden sich nicht nur bei Prominenten auch künftig ergeben, betrachtet man zudem die demographische Entwicklung. Sie zeigt auch, wie im Spannungsfeld von Ehepartnern und Dritten (Betreuer, Familienangehörige als bevollmächtigte oder bestellte Betreuer, Berufsbetreuern) durchaus unterschiedliche Auffassungen und Interessen bestehen können. Eigene. Oder auch darüber, was im Interesse und Willen des Betreuten liege und von diesem geäussert, gewollt und wirksam gewollt sein könnte oder wurde.

Die Frage ist – und auch vom OLG Hamm in der heute veröffentlichten Entscheidung thematisiert – ob und in welcher Weise ein an Alzheimer erkrankter Patient rechtlich wirksam Scheidungswillen bekunden kann ...

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