Heidelberg, mein Heidelberg, könntest Du doch nur von deiner Krankheit genesen

Ich fühle mich in meiner Geburtsstadt sehr wohl, auch wenn ich dort nicht arbeite, sondern nur mit meiner Familie dort wohne. Die Stadt ist weltoffen, was an der renommierten Universität und den vielen Touristen aus aller Welt liegt. Jedenfalls kenne ich kaum eine andere Stadt, in der der Begriff Ausländerfeindlichkeit eher zum Fremdwortschatz gehört. Die Uni ist zum wiederholten Male im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgezeichnet worden. Als größter Arbeitgeber ist die Universität DER bestimmende Faktor für das Alltagsleben in Heidelberg, zumal sich die amerikanischen Streitkräfte nunmehr endgültig verabschiedet haben. Leider hat Heidelberg ein riesiges Problem. Die Universität bekommt vom Land Flächen und Geldmittel zugewiesen, mit denen die universitäre Infrastruktur beständig ausgebaut wird. Mittlerweile befinden sich die naturwissenschaftlichen Fakultäten und die Mehrzahl der Unikliniken im sog. Neuenheimer Feld, welches zwar kaum noch Ackerflächen vorzuweisen hat, dafür aber den Großteil des Campus (für Nicht-Lateiner: campus bedeutet Feld!). Waren vor 10 Jahren noch viele Einrichtungen wild über das Stadtgebiet verstreut, sind sie nun an einer Stelle vereinigt, sehr zum Leidwesen von Freizeiteinrichtungen wie Freibad, Zoo und zahlreichen Sportvereinen, deren Gelände vor wild parkenden Studenten, Mitarbeitern, Patienten und deren Angehörigen gesichert werden müssen ...Zum vollständigen Artikel

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