80.000 Euro Schmerzensgeld für erfundenen Vergewaltigungsvorwurf

Wegen der von ihr vermutlich erfundenen Vergewaltigung muss die Lehrerin Heidi K. ein von 80.000,00 € bezahlen. Das Landgericht Osnabrück gab der Schmerzensgeldklage der Tochter des Verleumdungsopfers am Freitag, 11.11.2013, in vollem Umfang statt (AZ: 12 O 2885/12). Es handelt sich um ein sogenanntes Versäumnisurteil, weil K. nicht zu dem Gerichtstermin erschienen war.

Heidi K. hatte behauptet, dass sie von ihrem Kollegen Horst Arnold am 28.08.2001 im Biologieraum einer Gesamtschule im südhessischen Reichelsheim vergewaltigt wurde. Dieser hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets bestritten. Das Landgericht Darmstadt hatte Arnold 2002 dennoch zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, die er voll verbüßt hat.

Im Oktober 2006 wurde er unter Führungsauflagen entlassen. In einem Wiederaufnahmeverfahren hob 2011 das Landgericht Kassel das Darmstädter Urteil „wegen erwiesener Unschuld“ auf. Arnold erhielt vom Land Hessen eine gesetzliche Haftentschädigung von 45.000,00 € ...

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