Wirksames Inkasso: Anforderungen an Forderungs-Eintreibungen

Die neuen Anforderungen für Inkasso-Dienstleister bei der Forderungs-Eintreibung von Privatpersonen werden eingeführt durch das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ und betreffen sowohl Inkassobüros als auch im Inkasso tätige Rechtsanwälte. Der Verbraucher soll besser geschützt werden durch erweiterte Informationspflichten. Seriöse Inkasso-Dienstleister haben diese Anforderungen meist auch schon bisher erfüllt. Ein Überblick über die Wirksamkeit von Forderungs-Eintreibungen im Inkasso:

Diese neuen Anforderungen bestehen an ein Inkasso zur Forderungs-Eintreibung

Neu eingeführt in das Rechtsdienstleistungsgesetz, das auch Inkasso-Dienste regelt, wird der § 11a RDG bzw. für Rechtsanwälte der § 43d BRAO. Laut diesem gelten nun bei professioneller Forderungs-Eintreibung gegenüber Privatpersonen (= Verbrauchern) die folgenden Anforderungen (Satz 1):

Name oder Firma des Auftraggebers (Nr. 1) Den Forderungsgrund, insbes. bei Verträgen Datum des Vertragsschlusses und Gegenstand des Vertrages (Nr. 2) Eine ausführliche Zinsberechnung, wenn solche geltend gemacht werden (Nr. 3) Wenn der Zinssatz höher als der gesetzlich zustehende ist, Hinweis und Begründung (Nr. 4) Angaben zu Art, Höhe und Entstehungsgrund für Inkassokosten (Nr ...Zum vollständigen Artikel


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