Unbehagliche Situation im Strafverfahren

Stelle Sie sich die folgende Situation vor:

Sie sind in der strafrechtlichen Hauptverhandlung tätig als anwaltlicher Vertreter des Nebenklägers, welchem die Angeklagten Übles angetan hatten.

Im Ermittlungsverfahren hatten Sie bereits der polizeilichen Vernehmung ihres Mandanten sowie einer Wahllichtbildvorlage beigewohnt. Ihrem Mandanten waren also Lichtbilder gezeigt worden, um ggf. den oder die Täter zu identifizieren. Die Wahllichtbildvorlage hatte die Polizei allerdings nicht nach den Vorgaben der Rechtsprechung des BGH durchgeführt. Sie wiesen den tätigen Polizeibeamten hierauf ausdrücklich hin, welcher verwundert entgegnete, daß er die Wahllichtbildvorlage immer in dieser Art und Weise durchführe. Entsprechend bestehe auch nun kein Bedarf, hiervon abzuweichen ...

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